{"id":22,"date":"2015-10-29T17:50:29","date_gmt":"2015-10-29T16:50:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/?p=22"},"modified":"2021-05-24T12:10:38","modified_gmt":"2021-05-24T10:10:38","slug":"freche-nackedeis-im-kirchenschiff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/index.php\/2015\/10\/29\/freche-nackedeis-im-kirchenschiff\/","title":{"rendered":"Freche Nackedeis im Kirchenschiff"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausstellung in &nbsp;Anklam 2015<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer h\u00e4tte gedacht, dass aus etwas Traurigem noch soviel Spa\u00df entstehen kann. \u201eIrgendwie musste ich sie doch aufmuntern\u201c, sagt Urich Pietzsch und blickt zu seiner Frau. Mehr als 40 Jahre sind die beiden verheiratet. Eine Symbiose sei das, sagt er. Kaum einen Tag, den die beiden getrennt verbracht hatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wenn&nbsp; man es so betrachtet, dann ist es vielleicht auch ganz logisch, dass sich seine Kunst aus einem k\u00fcnstlerischen Aus seiner Frau Lydia Wolgina entpuppte. Als die Mitte der (70 er) Jahre ihre Stellung als 1. Solot\u00e4nzerin an der Berliner Staatsoper einb\u00fc\u00dfte, war die Stimmung gedr\u00fcckt. Also aufheitern. Und das gelang am Ende mit einem kleinen Bild, das morgens&nbsp; auf dem Fr\u00fchst\u00fcckstisch&nbsp; stand\u2026 Wie er auf das Motiv kam oder gar darauf, \u00fcberhaupt zu malen? So ganz klar ist das nicht mehr. \u201eAber sie hat gelacht\u201c, erinnert er sich\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt also auch die Anklamer. Denn in der Nikolaikirche werden derzeit dutzende seiner Bilder ausgestellt\u2026Bunt und fr\u00f6hlich, nackt und prall tanzen und wirbeln die Figuren aus Pietzschs Fantasie durch die Kirche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fct Mitorganisator Frank Hauff wirkt es so, als habe der \u201epuritanische Bau jahrzehntelang auf solche Bilder gewartet.\u201c Vielleicht, um das zu unterstreichen, wirken die Arbeiten in der&nbsp; einstigen Sakrestei noch ein&nbsp; bisschen wilder, weil nicht in Reih und Glied gehangen. Die Erkl\u00e4rung ist allerdings ganz praktischer Natur. Man wollte keine zus\u00e4tzlichen N\u00e4gel in die historischen W\u00e4nde schlagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Passt doch. Denn irgendwie ist die Kunst von Ulrich Pietzsch immer ein bisschen improvisiert. Das Malen hat der geb\u00fcrtige Sachse nie studiert oder erlernt\u2026 \u201eIch hatte das Gl\u00fcck, dass ich mit&nbsp; Ende 30 dieses Talent noch entdeckt habe\u201c, sagt er. 40 Jahre sp\u00e4ter hat er&nbsp; mehr als 3000 Bilder ins Leben gebracht. Ein bisschen Idyll, ein&nbsp; bisschen Karikatur und ganz viel Leben. Das liefere auch&nbsp; die Vorlagen. \u201eIch beobachte gern, dann mache ich mir so meine Gedanken dar\u00fcber\u201c.&nbsp; Pietzsch bleibt schwammig, wenn es um seine Inspiration geht. Und auch Lydia Wolgina versichert, sie wisse bis heute nicht, woher ihr Mann all die Ideen nehme. Auch wenn sich gewisse wiederkehrende Motive erkennen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kaum ein Bild, das ohne Hund auskommt. Der nahe liegende Verdacht best\u00e4tigt der selbsternannte Dilettant: \u201eWir hatten selber immer Hunde.\u201c Und auch einige Menschen, die da auftreten, sind \u2013 mal offensichtlich, mal verkl\u00e4rt \u2013 angelehnt an echte Charaktere. Der ordenbehangene Sch\u00fctzenk\u00f6nig, der erinnert doch stark an den B\u00fcrgermeister eines fr\u00fcheren Wohnortes\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">es<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">AnzeigenKurier 05.08.2015<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausstellung in &nbsp;Anklam 2015 Wer h\u00e4tte gedacht, dass aus etwas Traurigem noch soviel Spa\u00df entstehen kann. \u201eIrgendwie musste ich sie&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-22","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2010er-pressestimmen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":591,"href":"https:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22\/revisions\/591"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ulrich-pietzsch.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}